X3 Reunion, XTM und andere Erweiterungen

Samstag, 24.01.2009 um 09:35 Uhr

Moin liebe Lesergemeinde,

heute möchte ich mal eine meiner Freizeitaktivitäten beschreiben. Dabei handelt es sich um ein PC Spiel aus der X-Reihe von Egosoft mit dem Namen X3:Reunion. Das Spiel hat einige Besonderheiten, die es einfach genial machen und einen Langzeitspaß garantieren, der jedes andere Single-Player Spiel alt aussehen lässt.

Man spielt in einem großen Universum und sitzt immer in einem der vielen Raumschiffe. Die Sonnensysteme sind durch große Sprungtore miteinander verbunden. Dadurch wird reisen über große Entfernungen erst möglich. Zudem gibt es verschiedene Völker die immer eine gewisse Abwechslung garantieren. Das Spiel ist völlig frei Spielbar, das heißt man kann tun und lassen was man will, das einzige was nicht geht ist einen Planeten oder eine Station zu betreten. Aber das ist nicht weiter schlim, denn man kann atemberaubende Weltraumkämpfe führen, ein Wirtschaftsimperium aufbauen und seine Flotten navigieren. Zum Anfang braucht man natürlich wie überall Geld (Credits), dann kann man anfangen Schiffe zu kaufen, Stationen zu bauen und zu riesigen Komplexen zusammenzusetzen. An den Stationen findet man immer interessante Missionsvorschläge, die man natürlich gegen Bezahlung erledigen kann.

Doch das Beste ist, das Spiel läuft unter Linux und man kann problemlos Erweiterungen, Mods, neue Schiffe etc selbst hinzufügen, denn das Spiel stellt einen mächtigen Script-Editor zur Verfügung.

So sind einige geniale Erweiterungen dazu entstanden, so zum Beispiel der Xtended Mod. Dort wird eine komplette Story neu hinzugefügt, knapp 100 neue Schiffe sind dazu gekommen und das spielbare Universum wurde kräftig mit Sektoren aufgestockt.

Zudem gibt es noch kleine Erweiterungen, die das Spiel immer lebensechter machen, so zum Beispiel der Real Space Mod, wo real aufgenommene Sternenausschinitte, Nebel, etc eingefügt werden. Aber überzeugt euch selbst, spielt es mal an und bewundert meine Screenshots ;-) – das ist allerdings nur eine kleine Auswahl.

Übrigens gibt es mittlerweile die nächste Fortsetzung der Reihe – X3 Terran Conflict. Diese hab ich leider noch nicht gespielt, da ich noch vom Alten fasziniert bin. Aber ich denke das werde ich mir demnächst mal zulegen.

Piraten Schiff

Boronen Personen Transporter

Goner fliegende Schiffswerft

eigenes Hauptquartier

Riesiges Kampfschiff

Sprungtor der Terraner

Tyr: Terraner Zerstörer

Vidar Kampfschiff

Joomla Installation mit Safe-Mode On

Dienstag, 13.01.2009 um 22:26 Uhr

Moin liebe Lesergemeinde,

im Zuge der Erstellung dieses Blogs habe ich mich mit Joomla befassen müssen. Joomla ist ein anwenderfreundliches Content Management System. Joomla ist stark durch Plugins erweiterbar. Um Plugins auf einem Server installieren zu können, muss der PHP Safe-Mode des Webservers ausgeschalten sein. Viele Billig-Webhoster schalten diese Option jedoch an. Da dies allerdings die Funktionalität von Joomla stark einschränkt, zeigt dieses kleine Tutorial, wie man trotzdem zum Ziel kommt.

Der Safe-Mode ist eine sehr umstrittene Sicherheitsfunktion von PHP und verbietet es Dateien eines anderen Benutzers auf dem Webserver zu manipulieren, selbst wenn die Dateirechte dies ermöglichen sollten. Das wirft im Falle vieler Online-Anwendungen das Problem auf, dass bei der Installation auf dem Webserver, die Dateien per FTP hochgeladen werden. Dies ist zumeist ein anderer Benutzer als der mit dem der Webserver und damit die Skripte laufen (meistens nobody oder www-data oä). Das bedeutet, Dateien die über die Bedienoberfläche der Online-Anwendungen angelegt werden, haben den Benutzer des Webservers. Das bedeutet, dass die Anwendung keine Chance hat, per FTP hochgeladene Dateien zu verändern oder zu verschieben, oder Ordner anzulegen. Im Falle von Joomla und der Installation von Erweiterungen bedeutet dies, dass eine Installation mit dem Fehler abbricht, dass auf Dateien mit dem jeweiligen FTP Benutzer nicht zugegriffen werden kann.

Wie kann man dies nun umgehen?

Es ist leider etwas umständlich, aber nicht zu ändern. Man installiert das CMS lokal auf dem Rechner. Ein Webserver mit FTP und MySQL kann man sich schnell durch Xampp besorgen. Das Archiv entpackt man einfach in den Ordner /opt/ des Systems und startet dann den entsprechenden Webserver (Installationsanleitung auch auf der angegebenen Webseite). Nun installiert man sich Joomla auf dem Webserver, lässt die angaben für eine FTP-Verbindung während der Installation frei und installiert danach alle Erweiterungen, die man wünscht.

Dann lädt man alles hoch, sichert die Datenbank als SQL Anweisung und spielt sie auf dem Webserver des Hosters ein. Nun sollte alles so funktionieren wie man wünscht.

Nun hat man aber weiterhin das Problem, dass Bilder, die man hochlädt als Benutzer des Webservers bekommt und weiterhin vor dem Problem steht, dass man Probleme bekommt.

Da gibt es noch die Funktion der FTP Verbindung. Dabei baut Joomla selbständig bei jeder Dateioperation eine FTP-Verbindung auf. Nun gehören alle Dateien, egal ob mit FTP oder per Joomla hochgeladen dem FTP-Benutzer. Das ist genau das was wir wollen. Als erste Amtshandlung kann man also alle Ordner und Dateien per chmod auf 755 setzen, da nun kein Zugriff mehr von anderen Benutzern erforderlich ist.

Dann muss man die Konfigurationsdatei händisch bearbeiten, denn selbst mit 777 hat die Aktivierung der FTP Funktion über das Backend von Joomla nicht funktioniert.

Dazu bearbeitet man die configuration.php im root-verzeichnis der Joomla Installation.

FTP Konfiguration Joomla

Im Bild sind die wichtigen Einstellungen gelb markiert. Hier solltet ihr alles so konfigurieren wie ihr seht. Natürlich noch eure FTP Benutzer und Passwort anpassen. Also FTP-Root Verzeichnis gibt man den Pfad vom FTP-Root-Verzeichnis an, also ab dem Ordner, bei dem ihr gleich nach der FTP-Anmeldung landet. Der Pfad hat dabei keine / am Anfang und Ende der Pfadangabe.

Nun kann man auch direkt auf dem Webserver Erweiterungen installieren. Leider geht dies nicht gleich per Upload aus einem zip-Archiv (zumindest bei mir nicht). Ich muss die Erweiterungen lokal entpacken, das Verzeichnis auf den Server in das tmp Verzeichnis von Joomla laden und dann über die Weboberfläche mit der Option “Aus Verzeichnis installieren”. Dort müsst ihr den gesamten Pfad des Webserver-Rechners angeben. Der Webhoster hat einen Linuxrechner, deswegen fängt mein Pfad mit / als root-Verzeichnis an. Eventuell geht das auch mit relativen Pfaden – bei mir gings aber nicht. Zum Vergleich nochmal ein Bild davon (hier wird die Erweiterung rd_rss installiert).

Joomla Erweiterungen installieren

Einfaches Raumschiff mit Blender erstellen

Mittwoch, 07.01.2009 um 21:52 Uhr

Hallo liebe Lesergemeinde,

ich hab hier nen kleines Video-Tutorial gefunden, wie ich mit einfachen Mitteln ein kleines Raumschiff in Blender bauen kann. Da das Video allerdings eine recht schlechte Qualität hat, möchte ich dasganze Mal in Worten und Bildern zusammenfassen und noch ein Bisschen erweitern.

Da Bilder mehr sagen als 1000 Worte, werde ich die Anleitung natürlich bebildern. Als Voraussetzung für dieses Tutorial steht natürlich die Installation von Blende, entweder aus den Paketquellen oder direkt von der Blender Seite. Die Bilder sind auf der Webseite recht klein dargestellt. Per “Grafik Anzeigen” im Browser können jedoch die großen Bilder betrachtet werden.

Dieses Bild zeigt den Startbildschirm von Blender. Um loslegen zu können muss er von nicht nötigen Elementen gereinigt werden. Das geht mit einem Druck auf die Entf-Taste und dann mit Enter bestätigen. Nun kann mit der Erstellung des Raumschiffes begonnen werden.

Dazu wird wie im nächsten Bild ein Kreis erstellt. Die Einstelleungen in Radius und Vertices können beibehalten werden.

Jetzt wechselt man die Ansicht vom Object Mode in den Edit Mode.Zur Zeit sind alle Vertices ausgewählt. Mit der Taste A deselektiert man alle Vertices. Mit der Taste B kann nun einen Rahmen um die Vertices gezogen werden, so dass diese selektiert werden. Hat man den dreiviertel Kreis so wie im Bild zu sehen, markiert, drückt man die Entf-Taste und bestätigt mit Druck auf die Vertices-Auswahl.

Nun sollte der Pivot-Punkt (normalerweise Objekt-Mittelpunkt) auf 3D-Cursor umgestellt werden, so wie es im Bild zu sehen ist.

Nun markiert man wiederum mit A die verbliebenen Vertices (viertel Kreis). Im Bild rechts unten sieht man den Reiter Modifiers. Dort klickt man auf die Schaltfläche “Add Modifiers” und wählt aus der Liste Mirror aus. Nun hat man diesen Modifier ausgewählt. Als nächstes muss “Do Clipping” im Mirror Modifier angeschalten werden. Dies hängt die weiteren Modifier an die Spiegelfunktion mit an. Der zweite Modifier heißt Subsurf und sollte nun hinzugefügt werden. Ist dies geschehen wird mit E die Funktion Extrudieren ausgewählt, aus dem aufklappenden Menü wählt man “Only Edges” aus. Gleich danach drückt man S, um die Extrudierfunktion in eine Scale-Funktion umzuwandeln. Den entstehenden Halbkreis zieht man ungefähr soweit, dass er die Breite wie im Bild zu sehen hat.

Mit den NUM-Tasten der Tastatur sollte nun in eine Ansicht ähnlich der auf dem Bild gewählt werden. Das ermöglicht nun die Modellierung des Halbkreises in die dritte Raumrichtung.

Man wechselt nun kurzzeitig in den Object Mode und klickt unten links auf die Schaltfläche “Set Smooth”. Dann sollten im Halbkreis Linien erscheinen, wie im Bild zu sehen.

Nun geht es wieder zurück in den Edit Mode. Dort angekommen drückt man A um alle Vertices zu markieren, danach folgt ein Strg+N und man bestätigt die Neuberechnung der Normalen mit Enter. Nun sollten die Streifen verschwunden sein.

Danach folgt die bekannte E-Taste zum Extrudieren unseres Halbkreises. Im aufklappendem Menü wählt man Region aus. Nun kann man durch bewegen der Maus die Höhe des eigenen Raumschiffes festlegen.

Als Ergebnis erhält man nun so eine gebogene “Wurst”.

Nun wird der obere Teil der “Wurst” zusammengeschrumpft. Dazu wählt man den entsprechenden Menüeintrag unter Mesh oder drückt alternativ Alt+S und schrumpft damit die obere Ebene zusammen, bis nur noch ein schmaler Steg übrig ist.

Man sieht, dass sich an den Enden hässliche Ecken herausgebildet haben, diese gilt es nun zu beseitigen. Man navigiert mit dem NUM-Block in eine entsprechende Ansicht.

Mit A deselktiert man alle Vertices. Mit der rechten Maustaste auf eine der beiden vordersten Vertices wählt man dieses aus. Mit der G-Taste (Grab) kann nun dieser Punkt frei verschoben werden. Dies tut man solange bis man zufrieden ist und wiederholt das ganze für den zweiten Punkt. In Blender ist es sehr einfach Dinge in bestimmte Koordinatenrichtungen zu verschieben. Will man also einen Punkt nur in x-Richtung verschieben, wählt man diesen mit G an und drückt danach die X-Taste, nun rastet die Grab-Funktion in x-Richtung ein. Dies geht natürlich auch mit der y- und z-Richtung.

Mit Strg+R wählt man die Funktion “Number of Cuts”. Dies nutzt man normalerweise, um Zwischenebenen in ein Objekt einzufügen. Hier brauchen wir das Objekt um die runde “Wurst” zu glätten. Dazu gehen wir nachdem wir die Funktion mit der Tastenkombination aktiviert haben, über unser Objekt. Nun sehen wir beim drüberbewegen verschiedene lila Linien. Wir verschieben die Maus solange, bis wir die gewünschte Ebene (siehe Bild) erreicht haben. Nun drückt man die linke Maustaste, der Ring färbt sich nun gelb. Durch ziehen der Maus sieht man was diese Funktion bewirkt.

Die Maus zieht nun bis ganz nach unten, so dass die untere Kante schärfer gezeichnet wird. Diesen Vorgang kann man mit Strg+R mehrmals wiederholen, bis man zufrieden ist.

In der Menü-Leiste unterhalb der 3D-Darstellung gibt es eine Auswahl für verschiedene Auswahl-Modi. Zur Zeit haben wir den Vertex Select Mode aktiviert. Nun sollte der Face Select Mode ausgewählt werden (kleines Dreieck, siehe Bild). Nun kann eine ganze Fläche mit rechts-Klick der Maus aktiviert werden.

Nun braucht das Raumschiff noch ein Cockpit. Dazu selektiert man die Fläche die der Mitte am nächsten ist. Mit der Extrudierfunktion (Taste E) kann nun diese Fläche extrudiert werden. Mit y wählt man nun die passende Richtung und erweitert diese Fläche bis zur roten Linie. Nun drückt man gleich nochmal E und y und erweitert die Ebene um ein zusätzliches Stück.

Nun wechselt man den Select-Mode auf Edge Select und selektiert die 3 Kanten in der Mitte der eben extrudierten Ebene (Shift beim Selektieren gedrückt halten, siehe Bild). Nun drückt man die S-Taste zum Skalieren und bläht damit unser nun entstehendes Cockpit auf.

Voila – fertig ist unser Raumschiff. Natürlich sieht dies jetzt noch sehr spartanisch und wenig schick aus.

Mit Hilfe der Extrudierfunktion kann das Raumschiff natürlich schick gemacht werden. Hier und da kann man nun noch gefährlich aussehnde Erweiterungen an das Schiff anbringen. Zudem benötigt unser Raumschiff noch einen Antrieb, entweder man bastelt sich durch extrudieren und skalieren externe Triebwerke oder lässt diese einfach in die Hülle ein, so wie ich das getan habe. Nun sieht das Raumschiff doch gleich viel cooler aus…

So das wars. Ich hoffe euch hat dieses kleine Tutorial Blender etwas näher gebracht. Das Raumschiff sieht nun natürlich noch nicht sonderlich schick aus, es fehlen eine geeignete Textur und der Hintegrund. Wenn man das Bild rendert (F12-Taste) dann kann es passieren, dass wir nichteinmal das komplette Raumschiff sehen. Dazu gibt es die Kamera-Objekte in Blender. Diese können frei im Raum angeordnet werden und definieren den Blickwinkel auf unser Objekt. Mal sehen vielleicht schreibe ich noch ein Tutorial zur Texturierung des Raumschiffes.

Beginn meines Blogs

Donnerstag, 01.01.2009 um 20:25 Uhr

Moin liebe Lesergemeinde,

dies ist nun mein Blog – lange habe ich mich geziert, jetzt habe ich mich entschlossen doch einen zu führen!

Dieser Blog wird sich mit Themen rund um Linux (Ubuntu), LaTeX, Webprogrammierung (PHP, HTML, CSS, Joomla), Internet und Grafikentwicklung in Gimp/Blender uä. Programmen beschäftigen. Zudem werden sicher mal wieder Themen dabei sein, die nicht in diese Kategorien passen, aber trotzdem meines Erachtens lesenswert sind.

Damit möchte ich auch gleich mein neus Blog Logo vorstellen.

Kopf meines Blogs