Betriebssystem im Browser

Sonntag, 21.02.2010 um 12:25 Uhr

Moin liebe Lesergemeinde,

das Stichwort heißt eyeos. Eyeos ist wie die Überschrift schon sagt ein Betriebssystem für den Browser. Das System ist Open Source und setzt auf PHP und Javascript (AJAX Technik) auf.

Testen kann man dies auf einem Testserver. Installieren lässt sich das System natürlich auch auf dem eigenen Server installieren. Zum Testen am Heimischen Computer (wenn man dem Testserver nicht vertraut), kann man sich auch ein fertiges Virtualbox Image herunterladen, dieses beinhaltet eine vollständige Linux Distri mit Browser und eyeos -Installation (Download).

Mittlerweile gibt es auch schon eine große Anzahl an installierbaren Programmen. Des Weiteren läuft eyeos deutlich flüssiger als noch vor einem Jahr, als ich es das erste Mal getestet habe. Wahrscheinlich liegt das zum Großteil aber auch an den Weiterentwicklungen der Browser, die ihre Javascript Engines ständig verbessern.

Man kann sehr gut mit dem System arbeiten, es bietet vieles, was ein normales OS auch bietet. Der große Vorteil liegt darin, dass man überall wo man einen Browser und ein Internetzugang zur Verfügung hat über das gleiche OS (Daten, Einstellungen, etc) arbeiten kann.

Was haltet ihr davon? Werden solche Systeme mittel-/langfristig normale OSen ersetzen, oder ist das eher unpraktikabel mit einem solchen System zu arbeiten?

Kommentare

  1. hax404 sagt:

    Meiner Meinung nach ist eyeOS ein netter Ansatz mal AJAX zu nutzen. Um aber wirklich den gewohnten Desktop anzuzeigen, erscheint mir x2Go (http://www.x2go.org/) besser geeignet.

  2. burli sagt:

    Mal gespannt, wann Google das kauft und für ChromeOS verwendet

  3. Julian sagt:

    eyeOS ist ein netter Ansatz und es wirkt auch ganz nett, aber den praktischen Nutzen sehe ich nicht so ganz.

    @Baul: Wie willst du dann ohne ein Notebook oder etwas ähnliches auf eyeOS zugreifen?

  4. Baul sagt:

    Ich beobachte EyeOS auch schon eine Weile (bin nur nooch auf der Suche nach einem guten Server). Ich glaube, ersetzen kann es einen guten Desktop auch langfristig nicht, aber es arbeitet sich gut damit und besonders Schulen und mittlere Unternehmen sollten sich damit mal auseinandersetzen. Es ist wirklich praktisch um nicht einen ganzes Notebook ständig herumzuschleppen…

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