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	<title>Jazz Blog &#187; Ubuntusers.de Planet</title>
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	<description>Jazz Linux und LaTeX Blog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Sep 2011 20:23:52 +0000</lastBuildDate>
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			<item>
		<title>Verschlüsselten Fileserver remote entschlüsseln</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 20:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer Zeit komme ich mal wieder dazu was zu schreiben. Diesmal stand bei mir ein größerer Umbau an meinem Fileserver an.
Und zwar wollte ich aus meinem Raid5 mit 3 Platten ein Raid10 mit 4 Platten machen (wegen der höheren Geschwindigkeit) und meine Raid Partition verschlüsseln.
Das Verschlüsseln bzw. eigentlich das entschlüsseln stellte die größte Herausforderung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit komme ich mal wieder dazu was zu schreiben. Diesmal stand bei mir ein größerer Umbau an meinem Fileserver an.</p>
<p>Und zwar wollte ich aus meinem Raid5 mit 3 Platten ein Raid10 mit 4 Platten machen (wegen der höheren Geschwindigkeit) und meine Raid Partition verschlüsseln.</p>
<p>Das Verschlüsseln bzw. eigentlich das entschlüsseln stellte die größte Herausforderung dar, da mein Server jeden Tag an und ausgeschalten wird. Das heißt ich müsste normalerweise Bildschirm und Tastatur anschließen und jedes mal am Server das Passwort zum Entschlüsseln eingeben &#8211; das ist viel zu umständlich.</p>
<p>Ich habe mir ein kleines Script geschrieben, das ich auf alle Clienten verteilt und dort in den Autostart nach dem Anmelden gelegt habe.</p>
<p>Und hier ist das Script:</p>
<p><code><br />
#!/bin/sh<br />
# Decrypting NFS Partition<br />
if [ -z "$(ssh -t server_sudoers@server 'if mount|grep -q "on /crypto type"; then echo mounted; fi')" ]<br />
then<br />
ssh -t server_sudoers@server "echo $(zenity --entry --hide-text --text 'Bitte Passwort zum Entschlüsseln eingeben')|sudo cryptsetup luksOpen /dev/md0 crypto &amp;&amp; sudo mount /dev/mapper/crypto /crypto &amp;&amp; sudo mount --bind /crypto /nfsexports/crypto;"<br />
fi<br />
# Mounts<br />
sudo mount -t nfs4 server:/crypto/multimedia /home/multimedia<br />
</code></p>
<p>Der Benutzer server_sudoers ist auf dem Server ein extra Benutzer, mit dem man sich per ssh Schlüsseldatei anmelden kann (also ohne Passworteingabe). Die Schlüssel wurden auf alle Clienten verteilt. Dann kann dieser Benutzer per sudo die mount und cryptsetup Befehle ohne Passwort ausführen (editieren der /etc/sudoers).</p>
<p>In der ersten Zeile wird eine ssh Verbindung zum Server aufgebaut und geschaut, ob die verschlüsselte Partition schon entschlüsselt und gemountet wurde (also ein anderer Client das schon getan hat). Ist dies der Fall wird einfach nur noch das im System gemountet, was der Benutzer auf dem Fileserver benötigt.</p>
<p>Ist die Platte noch nicht entschlüsselt, wird eine grafische Passwortabfrage ausgeführt (Zenity muss auf allen Clienten installiert sein, was mit Ubuntu im Normalfall schon in der Standardinstallation der Fall ist) und diese direkt an das Programm cryptsetup übergeben.</p>
<p>War das Entschlüsseln erfolgreich, wird das entschlüsselte Laufwerk gemountet. Der nächste Mount Befehl sorgt dafür, dass die entschlüsselte Partition in die NFS 4 Freigaben gemountet wird.</p>
<p>Als letztes werden dann auch hier die gewünschten Ordner auf dem Client per NFS gemountet.</p>
<p>Wie ich finde erheblich komfortabler als alle Lösungen, die ich bisher im Internet gefunden habe (nur EIN Passwort muss eingegeben werden, grafische Abfrage des Passwortes und auch nur dann, wenn entschlüsselt werden muss). Und die verschlüsselte Partition ist sicher (keine Schlüsseldatei auf einem USB Stick oä).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TeX Live 2009 in Ubuntu 10.04</title>
		<link>http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/tex-live-2009-in-ubuntu-10-04</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 18:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[TeX Live]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Lesergemeinde,
Seit rund einem Monat ist nun Ubuntu 10.04 die aktuellste Ubuntu Version. Heute habe ich endlich mal die Zeit gefunden, was für eine TeX Live Version in das neue Ubuntu integriert wurde.
Siehe da &#8211; das längst überfällige Upgrade auf die 2009er Version dieser LaTeX Distri ist nun in den Paketquellen enthalten. Endlich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Lesergemeinde,</p>
<p>Seit rund einem Monat ist nun Ubuntu 10.04 die aktuellste Ubuntu Version. Heute habe ich endlich mal die Zeit gefunden, was für eine TeX Live Version in das neue Ubuntu integriert wurde.</p>
<p>Siehe da &#8211; das längst überfällige Upgrade auf die 2009er Version dieser LaTeX Distri ist nun in den Paketquellen enthalten. Endlich ist die Zeit vorüber in der man umständlich manuell TeX Live installieren musste, um ein aktuelles System zum Texte schreiben zu haben.</p>
<p>Ein sehr großes Lob an die Debian Leute, die diese Pakete zusammengebaut und in Debian und Ubuntu integriert haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fensterbuttons im neuen Ubuntu 10.04</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 16:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[GUI]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Moin liebe Lesergemeinde,
man sieht an der momentanen Diskussion rund um die Fensterbuttons (Schließen, Minimieren, Maximieren), dass die meisten Ubuntu/Linuxuser irgendwie keine anderen Probleme haben, als sich über die neue Position der Buttons aufzuregen.
Das ist eigentlich sehr erfreulich, heißt es doch, dass Ubuntu/Linux so gut wie keine weiteren Probleme mehr macht &#8211; wenn man die Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin liebe Lesergemeinde,</p>
<p>man sieht an der momentanen Diskussion rund um die Fensterbuttons (Schließen, Minimieren, Maximieren), dass die meisten Ubuntu/Linuxuser irgendwie keine anderen Probleme haben, als sich über die neue Position der Buttons aufzuregen.</p>
<p>Das ist eigentlich sehr erfreulich, heißt es doch, dass Ubuntu/Linux so gut wie keine weiteren Probleme mehr macht &#8211; wenn man die Zeit hat über so etwas Nebensächliches wochenlang zu diskutieren.</p>
<p> <img src='http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Übrigens für die Leute, die sich an die Buttons nicht gewöhnen wollen &#8211; nehmt Tastenkombinationen. Da können die Buttons auch auf der Rückseite des Programmfensters sein, das ist dann egal ^^.</p>
<p>Schließen: Alt+F4<br />
Minimieren: Alt+F9<br />
Maximieren (ein/aus): Alt+F10</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Betriebssystem im Browser</title>
		<link>http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/betriebssystem-im-browser</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 10:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Moin liebe Lesergemeinde,
das Stichwort heißt eyeos. Eyeos ist wie die Überschrift schon sagt ein Betriebssystem für den Browser. Das System ist Open Source und setzt auf PHP und Javascript (AJAX Technik) auf.
Testen kann man dies auf einem Testserver. Installieren lässt sich das System natürlich auch auf dem eigenen Server installieren. Zum Testen am Heimischen Computer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin liebe Lesergemeinde,</p>
<p>das Stichwort heißt <a href="http://eyeos.org/de/">eyeos</a>. Eyeos ist wie die Überschrift schon sagt ein Betriebssystem für den Browser. Das System ist Open Source und setzt auf PHP und Javascript (AJAX Technik) auf.</p>
<p>Testen kann man dies auf einem <a href="http://eyeos.info/?lang=de">Testserver</a>. Installieren lässt sich das System natürlich auch auf dem eigenen Server installieren. Zum Testen am Heimischen Computer (wenn man dem Testserver nicht vertraut), kann man sich auch ein fertiges Virtualbox Image herunterladen, dieses beinhaltet eine vollständige Linux Distri mit Browser und eyeos -Installation (<a href="http://eyeos.org/de/downloads">Download</a>).</p>
<p>Mittlerweile gibt es auch schon eine große Anzahl an installierbaren Programmen. Des Weiteren läuft eyeos deutlich flüssiger als noch vor einem Jahr, als ich es das erste Mal getestet habe. Wahrscheinlich liegt das zum Großteil aber auch an den Weiterentwicklungen der Browser, die ihre Javascript Engines ständig verbessern.</p>
<p>Man kann sehr gut mit dem System arbeiten, es bietet vieles, was ein normales OS auch bietet. Der große Vorteil liegt darin, dass man überall wo man einen Browser und ein Internetzugang zur Verfügung hat über das gleiche OS (Daten, Einstellungen, etc) arbeiten kann.</p>
<p>Was haltet ihr davon? Werden solche Systeme mittel-/langfristig normale OSen ersetzen, oder ist das eher unpraktikabel mit einem solchen System zu arbeiten?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Programmoberflächen internationalisieren</title>
		<link>http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/programmoberflaechen-internationalisieren</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 13:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
		<category><![CDATA[GUI]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Moin liebe Lesergemeinde,
jeder Programmierer wird sich irgendwann die Frage stellen, welche (G)UI-Sprachen das eigene Programm unterstützen solle. Sind das nur zwei Sprachen, kann man dies noch im Quellcode selbst unterbringen (sollte man trotzdem nicht tun). Doch schon bei drei Sprachen ist das ziemlich aussichtslos.
Irgendwann stand auch ich vor dem Problem und habe ein gutes Tutorial gesucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin liebe Lesergemeinde,</p>
<p>jeder Programmierer wird sich irgendwann die Frage stellen, welche (G)UI-Sprachen das eigene Programm unterstützen solle. Sind das nur zwei Sprachen, kann man dies noch im Quellcode selbst unterbringen (sollte man trotzdem nicht tun). Doch schon bei drei Sprachen ist das ziemlich aussichtslos.</p>
<p>Irgendwann stand auch ich vor dem Problem und habe ein gutes Tutorial gesucht solch eine Internationalisierung der Benutzeroberfläche zu Bewerkstelligen. Bei Linux Magazin wurde ich in einem sehr ausführlichen Artikel über die Funktion gettext() fündig (<a href="http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2005/12/Programme-von-Welt">zum Artikel geht es hier</a>).</p>
<p>Nutzt auch ihr dieses System oder gibt es noch andere/bessere Alternativen?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>2-Pi-Analog-Uhr</title>
		<link>http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/2-pi-analog-uhr</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 14:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Basteln]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Inkscape]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>

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		<description><![CDATA[Moin liebe Lesergemeinde,
ich bin ein Mathematik-Fan und habe diese Idee bei Freunden geklaut, weil ich die Idee so toll fand ^^.
Die Idee hinter eine 2-Pi-Uhr ist simpel. 2π sind in Grad umgerechnet 360°. Im Einheitskreis bedeutet das eine vollständige Runde. Betrachten wir das Ziffernblatt einer Uhr als Einheitskreis. 0 oder 2π liegt auf der x-Achse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin liebe Lesergemeinde,</p>
<p>ich bin ein Mathematik-Fan und habe diese Idee bei Freunden geklaut, weil ich die Idee so toll fand ^^.</p>
<p>Die Idee hinter eine 2-Pi-Uhr ist simpel. 2π sind in Grad umgerechnet 360°. Im Einheitskreis bedeutet das eine vollständige Runde. Betrachten wir das Ziffernblatt einer Uhr als Einheitskreis. 0 oder 2π liegt auf der x-Achse bei 1. 90° oder π/2 bei 1 auf der y-Achse usw. Das heißt für die 2π-Uhr natürlich, dass sie gegen den Uhrzeigersinn läuft (mathematisch positiv) und auf einem normalen Ziffernblatt bei 3 ihren 0-/12-Uhr Punkt hat. Ein Linksläuferuhrwerk und Zeiger gibt es bei Conrad für ein paar Euro. Dann braucht man nur noch eine Analoguhr, in die man das Ganze einbauen kann. Für verschiedene Größen gibt es natürlich noch die SVG-Datei zum Herunterladen. Dort kann man das Ziffernblatt genau auf seine Uhrgröße skalieren.</p>
<p>So sieht dann das fertige Ziffernblatt aus, dass auf eine Folie oder Papier ausgedruckt werden kann.</p>
<p><a class="wmp" href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/uhr.png"><img class="pimage" title="uhr" src="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/uhr-300x300.png" alt="uhr" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Zur Übersicht nochmal ein paar Zeigerstellungen und die entsprechende Uhrzeit.</p>
<p>Beide Zeiger stehen auf 2π: 0 oder 12 Uhr.<br />
Kleiner Zeiger auf 2/3π und großer Zeiger auf 1/6π: 5 Minuten nach 4 oder 16 Uhr.<br />
Kleiner Zeiger zwischen 3/2π und 5/3π und großer Zeiger auf π: halb 10 Uhr.</p>
<p>Na verstanden?</p>
<p>So das war&#8217;s mit der Vorstellung des Projekts. Wer allerdings nicht nur die SVG herunterladen möchte, sondern sich nach seinen Vorstellungen selbst ein Ziffernblatt basteln möchte, dem empfehle ich weiter zu lesen.</p>
<p>Zur Erstellung des Ziffernblattes eignet sich Inkscape als Open Source Vektorprogramm (für alle gängigen OS erhältlich).</p>
<p>Man öffne ein neues Inkscape Dokument. Als erstes wird ein Rechteck erstellt. Dieses sollte von der Größe, Form und Farbe nach eigenen Wünschen verändert werden. Dieses Rechteck bildet nachher die Minutenanzeige des Ziffernblattes. Nun dupliziert man dieses Rechteck einmal (Strg+D). Mit den Pfeiltasten (Hoch, Runter) verschiebt man nun das zweite Rechteck so wie im Bild zu erkennen. Die Distanz zwischen den Rechtecken wird der Durchmesser des Ziffernblattes (also die beiden Rechtecke soweit auseinander ziehen wie gewünscht).</p>
<p><a class="wmp" href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/2rechtecke.png"><img class="pimage" title="2rechtecke" src="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/2rechtecke-300x278.png" alt="2rechtecke" width="300" height="278" /></a></p>
<p>Ist dies geschehen gruppiert man beide Rechtecke (Strg+G). Nun geht man zu Bearbeiten → Klonen → Gekachelte Klone erzeugen. Unter &#8220;Symmetrie&#8221; wird &#8220;P1: einfache Verschiebung&#8221; eingestellt. Für Reihen, Spalten wird 30 und 1 eingegeben. Im Tab &#8220;Umschalt&#8221; wird Y-Verschiebung auf -100% gesetzt. Bei &#8220;Rotation&#8221; wird der Winkel pro Reihe auf 6 Grad eingestellt. Alle anderen Einstellungen verbleiben auf den Standardwerten. Mit einem Klick auf Erzeugen hat man plötzlich ein Ziffernblatt mit 60 Minuten-Strichen.</p>
<p>Will man jetzt noch die 5-Minuten-Striche von den Minuten-Strichen abheben, geht man ganz genauso vor, wie bei den Minuten-Strichen, nur die Reihenanzahl und der Winkel beim Klonen ändert sich (6 Reihen, 30 Grad).</p>
<p><a class="wmp" href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/5MinutenStriche.png"><img class="pimage" title="5MinutenStriche" src="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/5MinutenStriche-300x140.png" alt="5MinutenStriche" width="300" height="140" /></a></p>
<p>Nun fehlt nur noch die Beschriftung der 5 Minuten-Striche. Für Unicode-Zeichen (wozu auch π gehört) gibt es in Inkscape eine schöne Möglichkeit diese einzufügen. Dazu öffnet man eine Textumgebung und drückt Strg+U. Jetzt erscheint in der Statusleiste von Inkscape die Meldung &#8220;Unicode (Eingabe zum Abschließen)&#8221;. Nun muss man nur noch wissen, welcher Unicode für π benötigt wird. Tippt man nun 03c0 ein, sieht man in der Statusleiste welches Zeichen geschrieben wird (in diesem Fall unser π). Mit Enter wird π nun eingefügt.</p>
<p><a class="wmp" href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/unicode.png"><img class="pimage" title="unicode" src="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/unicode.png" alt="unicode" width="552" height="93" /></a></p>
<p>Ist alles beschriftet hat man nun sein eigenes Ziffernblatt der 2π-Analog-Uhr.</p>
<p><strong>Doch Vorsicht:</strong> benutzt man diese Uhr zu lange/häufig, fällt es einem durchaus schwer normale Analoguhren korrekt abzulesen <img src='http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier die SVG zum Download: <a href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/uhr.svg">2π-Analog-Uhr (SVG)</a></p>
<p>Und die A3-PDF: <a href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/uhr.pdf">2π-Analog-Uhr (PDF)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gimp: Auswahl kreisförmig, eliptisch, rechteckig</title>
		<link>http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/gimp-auswahl-kreisfoermig-eliptisch-rechteckig</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 14:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
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		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Moin liebe Lesergemeinde,
da ich diesbezüglich immer mal wieder Fragen bekomme, schreibe ich heute mal ein kleines Tutorium zu dem Auswahlwerkzeug in Gimp.
So werde ich beispielsweise immer gefragt, wie man in Gimp einen farbigen Kreis oder eine Ellipse hin bekommt. Das ist in Gimp sehr einfach zu lösen.
Zum Testen öffne man ein neues Bild in Gimp. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin liebe Lesergemeinde,</p>
<p>da ich diesbezüglich immer mal wieder Fragen bekomme, schreibe ich heute mal ein kleines Tutorium zu dem Auswahlwerkzeug in Gimp.</p>
<p>So werde ich beispielsweise immer gefragt, wie man in Gimp einen farbigen Kreis oder eine Ellipse hin bekommt. Das ist in Gimp sehr einfach zu lösen.</p>
<p>Zum Testen öffne man ein neues Bild in Gimp. Dann wählt man das Elliptische Auswahl-Werkzeug aus (Werkzeugkasten oben 2. von links oder Taste &#8220;e&#8221;). Jetzt öffnet sich unterhalb des Werkzeugkastens das Werkzeugmenü zur elliptischen Auswahl. Dort gibt es die Option &#8220;Fest&#8221;. Aus dem Dropdown Feld wählt man Seitenverhältnis und gibt in das Textfeld darunter &#8220;1:1&#8243; ein (im Bild rot markiert).</p>
<p><a class="wmp" href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/werkrezuge.png"><img class="pimage" title="werkzeuge" src="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/werkrezuge-247x300.png" alt="werkzeuge" width="247" height="300" /></a></p>
<p>Nun beginnt man mit gedrückter Maustaste in dem Bild die Ellipse aufzuziehen. Die Option &#8220;Fest&#8221; wählt man, indem die Shift-Taste gedrückt und gehalten wird (nachdem man mit der Maustaste die Ellipse begonnen hat). Nun sollte man sehen, dass aus der bisherigen elliptischen Auswahl ein Kreis wird und im Kästchen vor der Option &#8220;Fest&#8221; ein Häkchen zu sehen ist. Nun kann man bei gedrückter Shift-Taste den Kreis so ziehen, wie man ihn haben will.</p>
<p>Nun fehlt noch das Zeichnen des eigentlichen Kreises. Unter der Option aus der Menüleiste Auswahl → Rand &#8230; öffnet sich ein Dialogfeld, in der man die Dicke des Randes eingeben kann (im Bild 2 Pixel). Drückt man auf OK, besteht die Auswahl plötzlich aus zwei ineinander liegenden Kreisen. Jetzt muss man mit der geeigneten Farbe und dem Ausfüllenwerkzeug (Schift+B) den Rand nur noch farbig ausfüllen. Danach kann die Auswahl entfernt werden und voilà wir haben einen Kreis.</p>
<p><a class="wmp" href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/rand.png"><img class="pimage" title="rand" src="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/rand.png" alt="rand" width="455" height="305" /></a></p>
<p>Auf diesem Weg lassen sich logischerweise auch Ellipsen, Rechtecke und Quadrate (Rechteckwerkzeug und wieder die Option &#8220;Fest&#8221; auf 1:1 Seitenverhältnis) und auch weitere einfache geometrische Figuren herstellen. Legt man diese in eine eigene Ebene, lassen sie sich auch nach der Erstellung verschieben und in der Größe verändern.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kochbuch mit LaTeX verfassen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
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		<category><![CDATA[TeX Live]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Moin liebe Lesergemeinde,
lang ist&#8217;s her, dass ich mal was von mir hören ließ. Deswegen soll es nun heute wieder eine Vorlage für LaTeX Liebhaber geben.
Vor einiger Zeit ist mir der Zettelwust in der Küche mit den Rezepten auf die Nerven gegangen, hier mal ein Rezept hingekritzelt, da mal vergessen, das Rezept zu benennen und man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin liebe Lesergemeinde,</p>
<p>lang ist&#8217;s her, dass ich mal was von mir hören ließ. Deswegen soll es nun heute wieder eine Vorlage für LaTeX Liebhaber geben.</p>
<p>Vor einiger Zeit ist mir der Zettelwust in der Küche mit den Rezepten auf die Nerven gegangen, hier mal ein Rezept hingekritzelt, da mal vergessen, das Rezept zu benennen und man weiß nicht mehr was man da eigentlich kochen wollte. Da kam ich auf die Idee das ganze mit einem eigenen Design zu digitalisieren und damit zu ordnen und vor allem auch durchsuchbar zu machen &#8211; die Idee zu einem eigenen Kochbuch war geboren.</p>
<p>Da ich nunmal ein Liebhaber von LaTeX bin, lag der Schluss nahe, ein Kochbuch in LaTeX zu verfassen. Zumal mir Word/OpenOffice/Scribus eher ungeeignet dafür erschienen, da man hier auch mit Vorlage immer noch formatieren muss.</p>
<p>Es gibt bereits einige Kochbuchklassen in einigen LaTeX Paketen, jedoch hat mir sowohl der Aufbau des Kochbuches als auch der Quelltext für ein Rezept nicht gefallen. So habe ich mir meine eigene Rezeptumgebung zusammen programmiert. Da ich bisher mit richtiger LaTeX-Programmierung sehr wenig am Hut hatte (und trotz viel Übung immer noch habe) hat das Ganze doch geraume Zeit gedauert. Nun möchte ich euch das Ergebnis präsentieren.</p>
<p>Hier gibt&#8217;s erstmal das Paket zum Download: <a href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/Kochbuch.zip">Kochbuch Vorlage</a></p>
<p>So sieht ein Beispielrezept aus:</p>
<p><a class="wmp" href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/kochbuch.png"><img class="pimage" title="kochbuch" src="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/kochbuch-300x222.png" alt="kochbuch" width="300" height="222" /></a></p>
<p>Wenn das Zip Archiv entpackt wird, befinden sich mehre Dateien und Ordner darin. Die PDF im Hauptordner ist eine vorkompilierte Beispieldatei. In die Ordner ./bilder/ und ./rezepte/ kommen jeweils die Bilder für die Rezepte und die jeweiligen Tex-Dateien für jedes einzelne Rezept. Die cook.sty im Hauptordner ist meine Style-Datei, die alle notwendigen Befehle und Umgebungen für mein Rezeptbuch beinhaltet. Diese muss sich immer in dem selben Ordner wie die cookbook.tex (Hauptdokument) befindet.</p>
<p>Öffnet man dieses Hauptdokument (cookbook.tex) ist das in dem Beispiel sehr übersichtlich. Je mehr Rezepte, desto länger wird auch dieses Dokument. In der zweiten Zeile der cookbook.tex sieht man wie die Style-Datei (cook.sty) eingebunden wird. In den folgenden Zeilen werden verschiedene Schriftarten für abwechslungsreiche Rezeptüberschriften geladen. Will man dies nicht, können diese Zeilen auskommentiert/gelöscht werden. Im Allgemeinen ist für die Nutzung der Schriftarten das Paket texlive-fonts-extra nachzuinstallieren. Nach den Schriftarten erfolgt die Deklaration der PDF Metadaten und der Titelseite.</p>
<p>Will man sein Rezeptbuch in verschiedene Kategorien unterteilen, kann man das wie in der Datei zu sehen, wie gewohnt mit den \section-Befehlen tun. Bei zweiseitigem Druck ist darauf zu achten, wie Titelseiten und Rezeptbeginn angeordnet sind (meistens auf der ungerade Seite). Mit \newpage kann man entsprechende Leerseiten einfügen. Rezepte werden an der entsprechenden Stelle mit dem Befehl \input{./rezepte/&#8230;.tex} eingebunden.</p>
<p>Im Ordner ./rezepte/ liegt bereits ein Beispiel Rezept, wie es aussehen könnte.</p>
<p>Die Datei dummy.txt im Hauptordner des Kochbuchs listet alle Befehle mit ihren Parametern/Optionen auf. Diese Datei ist sehr wichtig, wenn man sein Kochbuch weiter individualisieren will (Bilder, mehrseitige Rezepte, Tipps, Anmerkungen, etc.). Ich bitte darum diese Datei aufmerksam zu lesen.</p>
<p>Bevor ihr eigene Rezepte in das Kochbuch einfügt, solltet ihr überprüfen, ob alles einwandfrei funktioniert. Eventuell sind einige Pakete nachzuinstallieren. Ich habe eine vollständige Textlive Distri installiert, so dass ich nicht weiß, welche Pakete in einer Standardinstallation über die Ubuntuquellen nicht enthalten sind. Sollte es nicht funktionieren, könnte es helfen im Hauptdokument alle Schriftarten und im Beispielrezept den optionalen Parameter in der Rezeptdeklaration &gt;&gt;[font=\rustfamily]&lt;&lt; zu entfernen.</p>
<p>Viel Spaß beim Testen, weitere Anregungen/Fehler/Lob bitte in die Kommentare <img src='http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>43</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TeXLive 2009 veröffentlicht</title>
		<link>http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/texlive-2009-veroeffentlicht</link>
		<comments>http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/texlive-2009-veroeffentlicht#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 12:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Paketmanager]]></category>
		<category><![CDATA[TeX Live]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/?p=416</guid>
		<description><![CDATA[Moin liebe Lesergemeinde,
vor einigen Tagen ist die neue Version 2009 von TeX Live veröffentlicht worden. Das ISO der Version kann man sich auf der CTAN Webseite herunterladen. Die Installationsmethode funktioniert auch nach meiner Beschreibung bei mir auf dem Blog. Wenn man TeXLive 2008 installiert hatte, bekommt man die Updates mit dem Updatemanager von TeXLive.
Leider hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin liebe Lesergemeinde,</p>
<p>vor einigen Tagen ist die neue Version 2009 von TeX Live veröffentlicht worden. Das ISO der Version kann man sich auf der CTAN Webseite <a href="ftp://ftp.fu-berlin.de/tex/CTAN/systems/texlive/Images/">herunterladen</a>. Die Installationsmethode funktioniert auch nach <a href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/tex-live-2008-auf-ubuntu-8-109-04-installieren">meiner Beschreibung bei mir auf dem Blog</a>. Wenn man TeXLive 2008 installiert hatte, bekommt man die Updates mit dem Updatemanager von TeXLive.</p>
<p>Leider hat es keine neue TeXLive Version in die Ubuntu Version 9.10 geschafft. Dort (genauso wie bei Debian) wird immer noch mit der längst veralteten 2007er Version gearbeitet &#8211; eigentlich sehr schade, denn es gibt &#8220;Tonnen&#8221; von Neuerungen in den folgenden Versionen.</p>
<p>Weiß jemand, ob es wenigstens die 2009er Version nach Debian und damit Ubuntu schafft? → würde mich zumindest riesig freuen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Briefe in LaTeX</title>
		<link>http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/briefe-in-latex</link>
		<comments>http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/index.php/briefe-in-latex#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 13:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[PDF]]></category>
		<category><![CDATA[TeX Live]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu Linux]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/?p=402</guid>
		<description><![CDATA[Moin liebe Lesergemeinde,
ich mache für gewöhnlich einen großen Bogen um normale Office Software, da diese für mich einfach nur umständlich ist. Deswegen liegt es nahe, dass ich auch meine Briefe in LaTeX verfasse. Dazu gibt es nur eins zu sagen: Nie war Briefe schreiben so einfach!
Im folgenden gibt es eine kurze Einführung in die Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin liebe Lesergemeinde,</p>
<p>ich mache für gewöhnlich einen großen Bogen um normale Office Software, da diese für mich einfach nur umständlich ist. Deswegen liegt es nahe, dass ich auch meine Briefe in LaTeX verfasse. Dazu gibt es nur eins zu sagen: Nie war Briefe schreiben so einfach!</p>
<p>Im folgenden gibt es eine kurze Einführung in die Welt der Briefe unter LaTeX mit der Briefklasse scrlttr2. Die komplette Dokumentation zu Koma Skript und damit auch zur Briefklasse findet man auf <a href="http://developer.berlios.de/project/showfiles.php?group_id=4307">BerliOS</a> zum Download. Dort einfach zur passenden Koma Skript Version die Datei scrguide-&#8230;.pdf herunterladen. Anmerkung: Die Dokumentation ist ausgesprochen gut, ausführlich und mit vielen Beispielen. Für LaTeX Schreiber ein muss.</p>
<p>So nun zum eigentlichen Thema. Das Grundgerüst für einen Brief besteht aus knapp 20 Zeilen:</p>
<p><strong>test.tex</strong></p>
<p><code>\documentclass{scrlttr2} % Letter Klasse des Koma-Skripts<br />
\LoadLetterOption{test}<br />
\begin{document}<br />
%% Brief<br />
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%<br />
\setkomavar{subject}{Mein Grund}<br />
\begin{letter}{<br />
Name Empfänger\\<br />
Adresse\\<br />
PLZ Ort<br />
}<br />
\opening{Sehr geehrte Damen und Herren,}<br />
hiermit üöäß...<br />
\closing{Mit freundlichen Grüßen}<br />
\vskip-5em<br />
\includegraphics[height=4em]{../dokumente/unterschrift.png}<br />
\end{letter}<br />
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%<br />
\end{document}</code></p>
<p>Gehen wir dieses Gerüst einmal durch. Als erstes wird die LaTeX Klasse scrlttr2 aus dem Koma Skript aufgerufen. Dann werden sämtliche Einstellungen für den Brief geladen. Diese befinden sich in der Datei test.lco. Dazu später mehr.</p>
<p>Nun beginnt das eigentliche LaTeX Dokument. Jeder Brief sollte einen Betreff haben, der wird mit der Koma Variable subject festgelegt. Nun beginnt der eigentliche Brief mit der Anschrift des Empfängers. Mit normalen \\ kann ein Zeilenumbruch hervorgerufen werden. Wichtig ist, dass hier keine Leerzeilen (Absatz) genutzt werden. Mit dem Befehl \opening legt man die Anrede im Brief fest, mit \closing demnach das Ende des Briefes. Zwischen opening und closing kommt der eigentliche Brieftext, den es zu verfassen gilt.</p>
<p>Mit \vskip (Position festlegen) und \includegraphics binde ich meine handschriftliche Unterschrift in das Dokument ein. Mit einer entsprechenden Auflösung sieht das Ganze ausgedruckt sogar wie eine echte Unterschrift aus.</p>
<p>Dann wird nur noch Brief und Dokument beendet. Das wars auch schon. So kann man innerhalb von einer Minute ein Briefgerüst verfassen, dass nach DIN in einer PDF gesetzt wird. Als Zusatz hat man gleich Falt-/Lochmarken sowie eine Rücksendeadresse für Briefumschläge mit Fenster integriert ohne sich um Abstände und irgendwelche anderen Sachen Gedanken zu machen.</p>
<p><strong>test.lco</strong></p>
<p><code>\ProvidesFile{test.lco}[2009/03/04 lco (Christian Gatzlaff)]<br />
% Pakete<br />
\usepackage{cmap}        % to make the PDF files "searchable and copyable" in pdf viewer<br />
\usepackage[ngerman]{babel}    % deutschsprachig<br />
\usepackage[utf8]{inputenc}    % utf8 encoding<br />
\usepackage[T1]{fontenc}    % Schriftkodierung<br />
\usepackage{lmodern}        % Computer Modern-Schrift (TYPE1-tauglich)<br />
\usepackage{microtype}        % echter Blocksatz<br />
\usepackage{graphicx}<br />
\usepackage{xcolor}<br />
\usepackage{pdfpages}        % Einbinden von PDF Seiten aus PDF Dokument<br />
\usepackage{fixltx2e}        % Verbessert einige Kernkompetenzen von LaTeX2e<br />
\usepackage{ellipsis}        % Korrigiert den Weißraum um Auslassungspunkte<br />
\KOMAoptions{%<br />
foldmarks=true,<br />
backaddress=true,<br />
fromphone,<br />
fromemail,<br />
enlargefirstpage=true,<br />
paper=A4,    %<br />
fontsize=12pt,    %<br />
fromalign=left,    %<br />
draft=false    %<br />
}<br />
\setkomavar{fromname}{Vorname Nachname}<br />
\setkomavar{fromaddress}{Irgendwo 35\\<br />
02635 Im Nirgendwo}<br />
\setkomavar{fromphone}{03845945097}<br />
\setkomavar{fromemail}{test@noaddress.de}<br />
\renewcommand*{\raggedsignature}{\raggedright}<br />
\setkomavar{place}{Im Nirgendwo}<br />
%\@addtoplength[-1]{toaddrvpos}{20mm}<br />
%\@addtoplength[-1]{refvpos}{20mm}</code></p>
<p>Das ist nun die text.lco, wenn man so will die Konfigurationsdatei für eigene Briefe. Hier kommen alle Einstellungen rein, die man in allen Briefen nutzen will. Neben den hier gezeigten Daten können natürlich auch ganze Briefköpfe, Firmenlogos, zusätzliche Daten etc. eingefügt werden (wichtig für Geschäftsbriefe in einem Corporate Design).</p>
<p>Um hier die wichtigsten Einstellungen zu erklären. Mit \ProvidesFile legt man fest um welche Datei es sich handelt, wie sie heißt, wann sie geschrieben wurden und wer der Autor ist. Der nächste Abschnitt bindet die Pakete ein, die man für seine Briefe benötigt. Hier eine kleine Auswahl, die ich nutze.</p>
<p>Der Abschnitt \KOMAoptions legt generelle Briefeinstellungen fest, so zum Beispiel Faltmarken, die Anzeige von verschiedenen Adresselementen, etc.</p>
<p>Mit \setkomavar werden die persönlichen Daten festgelegt, diese erscheinen dann in jedem Brief. Anmerkung: natürlich können auch für jeden Brief manuell diese Angaben überschrieben werden. Diese Angaben sind eigentlich selbsterklärend.</p>
<p>Die Zeile \renewcommand setzt den Namen unter der Unterschrift linksbündig. Lässt man diesen Befehl weg, wird der Name eingerückt (hier kann natürlich jeder für sich entscheiden, was er mag). Die Variable place, setzt neben das aktuelle Datum in Brief noch die Ortsangabe.</p>
<p>Die beiden letzten Zeilen sind auskommentiert. Mit diesen kann man, wenn der Briefinhalt nicht auf eine Seite passt, jedoch nur wenige Zeilen auf der nächsten Seite sind, spielen, um die Zeilen auch noch auf die erste Seite zu holen. Wenn diese Abstandsänderungen nicht gebraucht werden, kann man sie auch löschen.</p>
<p>So das wars, ich hoffe ich konnte euch die Einfachheit des Briefeschreibens unter LaTeX etwas näher bringen. Wenn man einmal seine Vorlage zusammen hat, kann man so schnell Briefe schreiben, wie sonst kein anderer. Im Hauptdokument lassen sich übrigens auch mehrere Briefe verfassen, indem man einfach nach dem Schließen der letter-Umgebung eine neue letter-Umgebung aufmacht.</p>
<p>Achja aussehen tut die PDF ohne auch nur einen Satz Inhalt geschrieben zu haben wie folgt:</p>
<p><a class="wmp" href="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/test.png"><img class="pimage" title="test" src="http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-content/uploads/test-211x300.png" alt="test" width="211" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>22</slash:comments>
		</item>
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