Kampagne gegen Microsoft und proprietäre Software

Mittwoch, 26.08.2009 um 14:02 Uhr

Moin liebe Lesergemeinde,

ich habe einen interessanten Artikel zu einer Kampagne gegen Windows 7 und Gründen, die gegen proprietäre Software sprechen, gefunden. Sie rufen dazu auf alle Mitmenschen von den Vorzügen freier Software zu überzeugen.

Ich hab auch schon versucht zu überzeugen, was Linux anbelangt  bin ich meistens gescheitert. Andere Software wie zum Beispiel OpenOffice.org konnte ich jedoch schon mehrfach erfolgreich an den Mann/Frau bringen :)

Eure Meinung zählt, was haltet ihr von solchen Kampagnen?

Kommentare

  1. Klaus Riesterer sagt:

    Ich persönlich halte nichts von solch öffentlichen Kampagnen.

    Wir betreiben ein Systemhaus und empfehlen unseren Kunden Linux (UBUNTU) seit Ende 2007 – und das mit sehr großem Erfolg. Bereits 95% der von uns vertriebenen Systeme sind mit UBUNTU ausgestattet.

    Dazu gehört natürlich:

    a) dass dem Kunden Linux mit all seinen Vorzügen gut präsentiert wird
    b) dei Bereitschaft, auf Softwaremargen zu verzichten
    c) dass eine Einweisung in das System beim Kunden geplant und durchgeführt wird.
    d) die Bereitschaft des Händlers, nach passablen Lösungen im Randbereich zu suchen – (Lohn, Buchhaltung etc)
    d) die richtige Auswahl passender Hardware und Peripherie
    e) die Übernahme der Bestandsdaten und die Zuweisung passender Anwendungen
    f) die Bereitschaft, dem Kunden auch nach dem Kauf behilflich zu sein

    Generell wird Linux bei unseren Anwendern mit Begeisterung eingesetzt – ehemalige Windowsanwender würden nicht wieder wechseln wollen.
    Auch bei älteren Anwendern kommt UBUNTU aufgrund der übersichtlichen Bedienung deutlich besser weg als Windows.

    Ausnahme: Die Spieler – Aber damit können wir leben!

    VISTA ff sei Dank – wir haben Linux lieben gelernt ;-)

  2. nobody sagt:

    Planungsunsicherheit versacht nicht ausgeschöpfte Kapazitäziten und Verlust für ihr Unternehmen.

    Nicht vorhanden Transparenz verursacht Planungsunsicherheit.

    Close Source Software ist nicht Transparent.

    Alle Produkte Microsofts sind Closed Source Software.

    Beweiß:
    Microsoft ist für einen Teil ihrer Verluste und nichtausgeschöpfte Kapazitäten verantwortlich.

    Open Source ist das Gegenteil von Close Source.

    Also bringt Open Source Software Gewinn und ausgeschöpfte Kapazitäten. Zusätzlich ist es Kostenlos ;-) Hier haben sie schon ihren ersten sichtbaren Gewinn.

    So ungefähr machen das Lobbyisten^^ Direktes Bashing kommt dagegen gar nid gut. Man muss die Argumentation so führen das sie zu allen Punkten ihre Zustimmung geben und erst am Ende den Joker ziehen.

  3. Jazz sagt:

    Ha, genau meine Meinung. Der Eintrag sollte nen bisschen provozieren. So eine grauenhafte Seite hat man selten gesehen, sowohl inhaltlich als auch designtechnisch — brrr.

    Solche Hasstiraden sind schon etwas eigenartig. Aber das wurde hier auch schon erwähnt – sind die Flamewars unter den Linuxern genauso verbreitet, was ich echt nicht verstehen kann. Will halt jeder das sein System das tollste ist :D

    @T4b danke für den Link

  4. T4b sagt:

    http://blog.martin-graesslin.com/blog/2009/08/windows7sins-oder-sunden-der-fsf/ Ich finde der Schreiber des Blogs hat vollkommen recht.

  5. greebo sagt:

    Na ja von Aktionen GEGEN etwas halte ich in den wenigsten Fällen etwas, sowas ist meist nur destruktiv und befasst sich zuwenig mit der Frage, wieso der GEGENstand (hypsches Wortspiel) überhaupt so erfolgreich ist. FÜR etwas (zB. eben Linux) Aktionen zu machen sind schon ne andere Sache, allerdings muss man sich da bewusst sein, dass die meisten Leute eine relativ eng gezogene Grenze besitzen, die ihnen hilft überzeugte Menschen von Missionaren zu unterscheiden, zweitere wirken schon wieder Kontraproduktiv. Insofern beschränke ich mich eher darauf auf Anfrage das “richtige” zu empfehlen, mein liebstes Hobby möglichst Transparent in die Welt zu tragen und ab und an mal voller Schadenfreude ein “Unter Linux wäre das nen Einzeiler” vor mich hinzumurmeln ;) .

  6. murrayy sagt:

    Grundsätzlich ist es keine schlechte Idee die Vorteile von Linux auf einer Webseite darzustellen.
    Aber DAS ist einfach nur FUD.
    Die FSF schadet mit solchen Aktionen allen die an OpenSource arbeiten und macht sich selbst lächerlich.

  7. blueschi73 sagt:

    Schließe mich hwk an, hab das genau so gemacht.

    Denke mal das viel Leute Probleme beim Umstieg wittern wo meist keine sind, von daher Live CD rein und große Augen machen lassen, wer dann immer noch nicht will hat halt seine Gründe und gut is es. Werbung ist OK, Anti-Kampagne eher nicht so mein Ding.

    OpenOffice und Firefox kommen super gut an, helfe da manchmal beim Herunterladen und Installieren, der Rest kommt durch Freude am Objekt :-) .
    Gruß aus Japan.
    Blueschi

  8. Flyingmana sagt:

    Mal zu dieser Aktionsseite.
    An sich klingt das ja gut, aber dieser Aufruf für weitere zu versendende Briefe zu “spenden” stimmt mich ein wenig misstrauisch. Zu oft versuchen dafür Leute, mit irgendwelchen Dubiosen dingen, schnell an Geld zu kommen.

  9. BT90 sagt:

    Das schlimme sind eigentlich nicht die Amateure am Pc,denn
    die haben eigentlich so fast nie Probleme.Warum?Weil sie sich nicht zutrauen am Pc rum zu basteln.Das schlimme sind die selbst ernannten “Pc Profis”,die dann ohne jede Vorkenntnis mit Linux zaubern wollen,was aber meistens richtig in die Hose geht.

    Meistens(eigentlich immer) ist es halt der User,der die Probleme macht und nicht das System.Bin schon ne Zeit in nem Linuxforum unterwegs und die gröbsten Schnitzer sind nun mal meistens Eigenverschulden und keine Fehler in irgendwelchen Programmen.

    Linux ist halt anders und dafür muss man vielleicht auch mal 1-2 Wiki Seiten lesen oder man läuft Gefahr aufs Maul zu fallen bei dem Versuch umzusteigen ;-)

    greez

  10. Rabe sagt:

    Abgesehen davon, dass die Kampagnen-Homepage genauso sch*** aussieht, wie die von der FSF selber, ist der Auswuchs der FreeSoftware-Evangelisten das letzte.

    Also wirklich, sowas von schlecht. Normale Kritik in allen Ehren, aber sone Hasspropaganda – Junge, Junge.

    Abgesehen muss man für die Verbreitung von Linux an anderen Stellen ansetzen. Wie: Richtige Verträge mit großen Firmen über die Nutzung abschließen – weshalb Canocial, Novell, Red Hat so wahnsinnig wichtig sind, weitestgehend sich dafür einsetzen, Linux auf Schulcomputer zu bringen und vorallem Abstriche beim Entwicklerstolz machen und KDE und GNOME weiter zusammenführen.

  11. burli sagt:

    Halte gar nix davon. Wer nicht will, der will auch nicht. Wenn mich jemand fragt, ob ich ihm dabei helfen könnte, bin ich gerne bereit zu helfen.

    Und solche Kampagnen bewirken da gar nichts. Man darf nicht das schlechte schlecht reden sondern muss das positive herausstellen.

  12. hwk sagt:

    Habe erfolgreich bei meiner Familie auf allen Rechnern eine Linux-Distribution laufen und nachdem die Einrichtungshürde (WLAN) überwunden wurde, läuft soweit alles rund. “Word, Excel, Internet” (aka Open Office und Firefox) sind ja schon drauf. Überzeugt hatte ich sie damals durch eine Live-CD. Hat schon Vorteile das einfach Live zeigen zu können – Nur drüber Reden bringt da nicht viel.

  13. Wootsdock sagt:

    “Ich hab auch schon versucht zu überzeugen, was Linux anbelangt bin ich meistens gescheitert.” mir ging es bisher auch immer so.

  14. k1l sagt:

    Also ich halte nichts davon, Leute von Windows wegzudrängen solange die Linuxwelt noch beschäftigt ist sich selbst zu bekriegen.
    Sobald bei Programm XY Probleme auftreten und die nicht für einen Einsteiger einfach zu lösen sind werden sie wieder zurückwechseln und Linux keine Chance mehr geben.
    Für User die ihren PC nur benutzten wollen bietet Linux in meinen Augen noch zuviele Stolpersteine, auchwenn die Kurve in die richtige Richtung zeigt.

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