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	<title>Jazz Blog &#187; Server</title>
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	<description>Jazz Linux und LaTeX Blog</description>
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		<title>Ubuntu NAS Server: Erfahrungen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 13:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ubuntusers.de Planet]]></category>
		<category><![CDATA[NAS]]></category>
		<category><![CDATA[NFS]]></category>
		<category><![CDATA[Samba]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Moin liebe Lesergemeinde,
da ich recht viele Daten zu verwalten habe, habe ich mich nun endlich mal zu dem Schritt durch gerungen, mir ein NAS anzuschaffen. Da ich das gleich richtig machen wollte (also auch die Homeverzeichnisse auf dem NAS auslagern wollte), kam nur eine Selbstbaulösung in Frage, da die kommerziell erhältlichen NAS Systeme selbst mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin liebe Lesergemeinde,</p>
<p>da ich recht viele Daten zu verwalten habe, habe ich mich nun endlich mal zu dem Schritt durch gerungen, mir ein NAS anzuschaffen. Da ich das gleich richtig machen wollte (also auch die Homeverzeichnisse auf dem NAS auslagern wollte), kam nur eine Selbstbaulösung in Frage, da die kommerziell erhältlichen NAS Systeme selbst mit Gigabitethernet sehr lahm und zudem wie ich finde recht überteuert sind.</p>
<p>Das Ganze sollte Platz bieten für vier SATA-Festplatten, trotzdem klein sein, wenig Strom verbrauchen und wenn möglich auch leise sein und schick aussehen. So, hier nun zum Aufbau:</p>
<p>Board: <a href="http://www.perloxx.de/index.php?page=detail&amp;artikelnr=171870&amp;kategorie=264">Point of View POV/ION330-1, NVIDIA ION Mainboard + Intel ATOM 330, Mini ITX</a><br />
Gehäuse:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001K0Z6GW/ref=ox_ya_oh_product">Chenbro ES34069</a><br />
RAM: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000TPXULC/ref=ox_ya_oh_product">Corsair TWIN2X4096-6400C5 PC2-6400 Arbeitspeicher 4 GB</a><br />
HDD: <a href="http://www.amazon.de/Western-Digital-WD20EADS-interne-Festplatte/dp/B001UE8LRE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=ce-de&amp;qid=1252061895&amp;sr=8-1">Western Digital WD20EADS Caviar Green 2TB interne Festplatte</a><br />
USB Stick fürs System: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000GIW4XC/ref=ox_ya_oh_product">Transcend TS4GJFV30 JetFlash V30 USB-Stick 4GB USB 2.0</a><br />
System: <a href="http://www.ubuntu.com/products/whatIsubuntu/serveredition">Ubuntu Server 9.04</a></p>
<p>Momentan betreibe ich das Ganze erstmal mit einer Festplatte. Insgesamt verbraucht der laufende PC ohne HDD 33W mit Festplatte 41W unter Volllast. Eigentlich hatte ich gedacht, dass das Board ein Bisschen weniger verbraucht. Das könnte aber daran liegen, dass ich zwei RAM-Sticks eingebaut habe. Mit vollem Festplattenausbau wären das knapp über 60W. Da der Server nicht 24h/365d laufen soll, ist das für mich ok &#8211; selbst wenn, beliefe sich bei circa 20Cent/kWh der Unterhalt auf 100€ im Jahr.</p>
<p>Zudem sind in dem Gehäuse zwei ungeregelte Lüfter drinne, die wahrscheinlich auch etwas Strom ziehen. Durch Lüfter ist der Server doch recht laut. Da werde ich allerdings nochmal nachhelfen und einen der Lüfter außer Betrieb setzen, denn im Gehäuse ist es kälter als außerhalb!!</p>
<p>Soweit zur Hardware. Durch den Atom-Dualcore bekomme ich im normalen 100er LAN vollen Datendurchsatz von circa 11 MB/s. Das 1000er habe ich noch nicht ausprobiert, da mir noch der entsprechende Switch fehlt der das kann <img src='http://pete-productions.de/christian/jazz_blog2/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Aber ich denke dass ich auch hier akzeptable Geschwindigkeiten erreichen werde.</p>
<p>Auch sonst läuft das gesamte System mit dem Ubuntu Server außerordentlich flott. Eventuell baue ich da den einen RAM Stick noch raus, den brauche ich bei weitem nicht (Momentan liegt die RAM Auslastung bei knapp 300MB).</p>
<p>Die Installation des Systems auf dem USB Stick habe ich mit der Server-Installations-CD bewerkstelligt. Bis auf, dass die Installation etwas länger dauerte als auf einer HDD, gab es keinerlei Probleme. Die Hardware wurde, wie bei einem guten Linux zu erwarten, Out-of-the-Box erkannt und funktionierte auf Anhieb. Zum Datenzugriff habe ich neben dem Minimal-Serversystem noch Samba, SSH und NFS aufgesetzt. Eventuell kommt noch ein Streaming Server, FTP und eine LAMPP Installation hinzu &#8211; mal schauen. In den Samba-Einstellungen musste ich noch die Authentifizierung auf <span id="main" style="visibility: visible;"><span id="search" style="visibility: visible;">NTLMv2 umschalten/erzwingen, damit ich auch Vista dazu bewegen kann, auf meinen Server zuzugreifen.<br />
</span></span></p>
<p>Da ich das System auf USB Stick installiert habe und diese bekanntlich nur begrenzte Schreibzyklen zulassen, habe ich die <a href="https://help.ubuntu.com/community/SwapFaq#Performance%20tuning%20with%20%27%27swappiness%27%27">Swappiness des Systems auf 0 gesetzt</a> und das Schreiben der logs in den RAM ausgelagert. Zum Auslagern nutze ich das Programm <a href="http://freshmeat.net/projects/ramlog/">ramlog</a>, das deb-Paket dazu kann man sich <a href="http://tofu3.szm.sk/ramlog/">hier</a> herunterladen. Der obligatorische Hinweis: Fremdpakete können das System gefährden!</p>
<p>Das erste Benutzerhomeverzeichnis ist zu Testzwecken auch schon auf den Server umgezogen und funktioniert trotz 100er LAN Verbindung angenehm schnell und ohne Probleme. Genauso kann ich von mehreren Rechner gleichzeitig auf die Film- und Musikdaten zugreifen, ohne dass es zu Aussetzern oder Rucklern kommt. Nur wenn ich große Datenmengen auf den Server kopiere, wird ein weiterer Zugriff aufgrund von Bandbreitenbegrenzung etwas schwierig.</p>
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